Allgemeine Mietbedingungen


Vertragsparteien dieses Mietvertrages sind die umseitig genannten Mieter und Vermieter.

1.a.Haftpflichtversicherung als Selbstfahrervermietfahrzeug
1.b.Vollkaskoversicherung mit max. 500,– EUR Selbstbeteiligung pro Schadensfall

      inklusive Teilkaskoversicherung mit 500,– EUR Selbstbeteiligung pro

      Schadensfall inklusive
1.c.Verschleißreparaturen
 

In der Servicepauschale (80€) enthaltene Leistungen:


2.a.Unterlegkeile, Kabeltrommel, 2 Adapterkabel
2.b.Übergabe mit Einweisung und Rücknahme
2.c.Erstausstattung mit Chemikalien für Campingtoilette (sofern eine Toilette im

     Fahrzeug vorhanden ist)
2.d.Ausrüstung mit Campinggas (sofern eine Gasanlage vorhanden ist) und

     Frischwasser


Fahrzeugreservierungen werden nur nach schriftlicher Bestätigung des Vermieters verbindlich und es gelten jeweils für die gebuchte Fahrzeugklasse.


Nach Bestätigung ist innerhalb von maximal 7 Tagen eine Anzahlung in Höhe von 10 % des Gesamtmietpreises, mindestens jedoch 100,– EUR zu leisten. Bei Nichteinhaltung der Zahlungsfrist ist der Vermieter nicht mehr an die Bestätigung gebunden. Tritt der Mieter vor dem vereinbarten Mietbeginn vom Vertrag zurück, so sind folgende Schadensersatzbeträge zu zahlen:


Bei Rücktritt

bis 50 Tage vor Mietbeginn 30% des Gesamtmietpreises
49 bis 15 Tage vor Mietbeginn 60% des Gesamtmietpreises
14 Tage und weniger Tage vor Mietbeginn 90% des Gesamtmietpreises

 

Nichtabnahme des Fahrzeugs gilt als Rücktritt. Es bleibt beiden Parteien überlassen einen höheren, oder niedrigeren Schadensersatz nachzuweisen.

 

Der Abschluss einer Reiserücktrittkostenversicherung wird dringend angeraten.
Bei Umbuchungen wird eine pauschale Bearbeitungsgebühr von 87,- € fällig.

Mit dem Abschluss des Mietvertrages ist eine Anzahlung in Höhe von 10 % des
Gesamtmietpreises, mindestens jedoch 100,– EUR, an den Vermieter zu leisten. Spätestens vier Wochen vor Reiseantritt ist der Restbetrag zur treuhänderischen Aufbewahrung an den Vermieter zu zahlen. Der Mieter hinterlegt bei der Fahrzeugübergabe eine Kaution in Höhe von 500,- EUR bar beim Vermieter, die er bei einwandfreier Rückgabe des Fahrzeuges zurückerhält. Ansonsten wird die Kaution bis zur Abrechnung des vom Mieter zu verantwortenden Schadens einbehalten.

 

Bei Rückgabe

Falls nicht anders vereinbart gilt: Übergabe- und Rücknahmeort ist die Adresse des Vermieters. Das Fahrzeug kann am Vorabend des ersten Miettages um 16 Uhr übernommen werden. Die Rückgabe erfolgt am letzten Miettag bis 14 Uhr. Kann das Fahrzeug nicht rechtzeitig zum vereinbarten Termin zurückgegeben werden,  umgehend zu unterrichten. Der Mieter haftet für den sich aus der Verspätung eventuell ergebenden Schaden. Pro angefangenen Tag Verspätung wird zudem eine Vertragsstrafe in Höhe 100 € des zweifachen Tagesmietpreises berechnet. Das Fahrzeug ist sauber und in einwand-freiem Zustand zu übergeben.

 

Wird das Fahrzeug nicht wie vereinbart zurückgegeben, fallen für den Mieter folgende Kosten an:

Toilettenentleerung und –reinigung         15,- EUR
Innenreinigung,  wenn nicht besenrein    35,- EUR

 

Bei Übergabe und Rücknahme des Fahrzeuges wird vom Mieter und Vermieter gemeinsam ein Übergabeprotokoll ausgefüllt, auf dem der Fahrzeugzustand festgehalten wird. Der Mieter ist verpflichtet, Schäden und Wertminderungen des Fahrzeuges dem Vermieter bei Rückgabe unverzüglich mitzuteilen.

 

Das Mindestalter des Mieters bzw. des berechtigten Fahrers muss 21 Jahre betragen. Er muss seit mindestens 3 Jahren im Besitz einer entsprechenden gültigen Fahrerlaubnis für das angemietete Fahrzeug sein. Das Fahrzeug darf nur vom Mieter selbst und den im Mietvertrag angegebenen Fahrern gelenkt werden, sofern Letztere die Bedingungen des Mietvertrages erfüllen. Der Mieter trägt hierfür die Verantwortung.

Der Mieter hat angesichts der ungewohnten Fahrzeugmaße besondere Vorsicht walten zu lassen. Insbesondere muss er sich beim Zurücksetzen von einer Hilfsperson einweisen lassen und sorgfältig auf die Durchfahrtshöhe achten. Der Mieter ist verpflichtet, einen eventuellen Schaden gegenüber dem Vermieter so gering wie möglich zu halten bzw. hat alles zu tun, damit ein solcher Schaden nicht entsteht.

Dem Mieter ist untersagt, das Fahrzeug zur Beteiligung an motorsportlichen Veranstaltungen und Fahrzeugtests, zur Beförderung von explosiven, leicht entzündlichen, giftigen, radioaktiven oder sonstigen gefährlichen Stoffen (ausgenommen das mitgeführte Campinggas), zur Begehung von Zoll- und sonstigen Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatorts mit Strafe bedroht sind, zur Weitervermietung oder Verleihung, zur Begehung von Ordnungswidrigkeiten zu verwenden über die vereinbarte Mietdauer hinaus zu nutzen.

Auslandsfahrten in europäische Länder sind erlaubt, sofern Haftpflicht- und Vollkaskoschutz durch die Fahrzeugversicherung gewährt wird. Außereuropäische Fahrten und Fahrten in Länder, die nicht im Haftpflicht und Vollkaskoschutz erfasst sind, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Vermieters.

 

Fällt während der Mietdauer das Mietfahrzeug auf Grund eines technischen Defekts/Unfall aus, so ist der Mieter verpflichtet, das Fahrzeug in eine Fachwerkstatt zu bringen und dort eine Prüfung und Reparatur bis zu einer Dauer von 2 Tagen durchführen zu lassen. Der Mieter hat eine schriftliche Fehler-diagnose der Fachwerkstatt einzuholen und dem Vermieter vorzulegen. Reparaturen, die notwendig werden, um Betriebs- oder Verkehrssicherheit des Fahrzeuges zu gewährleisten, dürfen vom Mieter bis zum Betrag von 150,– EUR, größere Reparaturen nur mit Einwilligung des Vermieters, in Auftrag gegeben werden. Die Reparaturkosten trägt der Vermieter gegen Vorlage der entsprechenden Belege, soweit der Mieter nicht für den Schaden haftet. Steht eine autorisierte Fachwerkstatt nicht zur Verfügung, so ist der Vermieter  zu benachrichtigen. Der Mieter ist verpflichtet, den Aufwand so gering wie möglich zu halten, sowie alles zu unternehmen, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten. Versäumt er dies, so ist er gegenüber dem Vermieter für den Mehraufwand haftbar und kann zudem keinen Regress beim Vermieter für seinen Aufwand geltend machen, dies gilt auch für den Fall, dass er dem Vermieter keine schriftliche Fehlerdiagnose vorlegt.


Der Mieter hat bei jedem Unfall, jeder Beschädigung oder Diebstahl die Polizei zu verständigen. Gegnerische Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden. Außerdem sind bei Unfall, Beschädigungen oder Diebstahlschaden unverzüglich der Vermieter und die Versicherung zu benachrichtigen und bei Rückgabe des Fahrzeuges ist eine Schadensmeldung der Versicherung mit genauer Schadens-schilderung und verantwortlichem Fahrer auszufüllen. Für die Aufwendungen des Vermieters für die Schadenbearbeitung wird eine pauschale Bearbeitungsgebühr in Höhe von 200,- € vereinbart, die jedoch nicht fällig wird, wenn den Mieter kein Verschulden trifft.


Der Mieter haftet für Beschädigungen, Zerstörung und Verlust der Mietsache, sofern dem Vermieter nicht von dritter Seite Ersatz geleistet wird. Für die Schäden am Fahrzeug werden somit bei Vollkaskoschäden während der Mietzeit dem Mieter eine Selbstbeteiligung bis zu 500,– EUR pro Schadensfall in Rechnung gestellt, bei Teilkaskoschäden eine Selbstbeteiligung bis zu 500,–EUR pro Schadensfall, bei sonstigen Schäden nach Schadenshöhe. Haftpfichtschäden im Ausland werden als Vollkaskoschäden abgerechnet.


Der Mieter haftet dagegen uneingeschränkt bei Schäden, die durch:


Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, Drogen- und alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit,
Missachtung maximaler Durchfahrtshöhen und -breiten, Zurücksetzen des Fahrzeuges ohne Einweisung durch eine Hilfsperson, Fehlen einer ordnungsgemäßen Fahrerlaubnis verursacht werden. Ebenfalls haftet der Mieter voll, wenn er Unfallflucht begangen hat, oder der Schaden dadurch entsteht, dass ein nicht berechtigter Fahrer das Fahrzeug benutzt, das Fahrzeug zu verbotenen Zwecken gebraucht wird oder in sonstiger Weise unsachgemäß behandelt wird. Der Mieter haftet auch für Schadensnebenkosten, insbesondere Abschlepp- kosten, Verdienstausfall des Vermieters während der Reparatur oder Ersatz-beschaffungszeit, sowie für eine etwaige Wertminderung des Fahrzeuges.
Bei vorsätzlicher oder fahrlässiger verspäteter Mietfahrzeugrückgabe kann der Vermieter Schadenersatz in Höhe des gesamten Mietpreises des nicht durchführbaren Folgemietvertrags geltend machen. Es bleibt beiden Parteien unbenommen einen höheren, oder niedrigeren Schaden nachzuweisen.
Die Haftung des Vermieters für Schäden, die durch Verschleiß des Fahrzeuges entstehen, ist auf die Material- und Montagekosten beschränkt. Ein Ersatz für verlorene Urlaubszeit oder Ähnliches entfällt ebenso wie eine Haftung für Mangelfolgeschäden. Ein Schadensersatz ist darüber hinaus für solche Verschleißschäden, insbesondere Reifenschäden, ausgeschlossen, die der Mieter durch unsachgemäße Behandlung verursacht hat.

 

Der Mieter ist damit einverstanden, dass der Vermittler seine persönlichen Daten zu Verwaltungszwecken speichert. Der Vermittler darf diese Daten an Dritte nur weitergeben, wenn dies zur Vermittlung notwendig ist, die bei der Anmietung gemachten Angaben in wesentlichen Punkten unrichtig sind, das gemietete Fahrzeug nicht innerhalb von 2 Stunden nach Ablauf der Mietzeit zurückgegeben wird, Mietforderungen in gerichtlichen Mahnverfahren geltend gemacht werden müssen, wenn während der Mietzeit mit dem Fahrzeug Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten begangen wurden.

 

Alle ergänzenden Vereinbarungen zu diesem Vertrag bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform. Zwingende gesetzliche Vorschriften bleiben unberührt und gelten als solche vereinbart. Die ganze oder teilweise Unwirksamkeit eines Teiles dieses Vertrages oder eines Teiles einer einzelnen Bestimmung lässt die Gültigkeit des übrigen Vertragsinhaltes unberührt. Bei Formfehlern gelten die beabsichtigten Regelungen sinngemäß. Der Mieter willigt ein, dass der Vermieter im Ersatzfahrzeugfall seine Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag auf einen anderen Vermieter oder ein anderes Fahrzeug überträgt. Er wird in solchen Fällen vorab, möglichst schriftlich informiert.